Krankheiten - Vorbeugung - Behandlungsmethoden

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Archive for the 'Neue Methoden' Category

Jan 16th, 2010

Es riecht nicht, es gibt keinerlei allergische Reaktionen, es verursacht keinerlei Schmerzen, es wird kein Wasser verschmutzt, es entsteht kein Abfall…ist also absolut umweltfreundlich und…es tötet vor allem antibiotika resistente Erreger ab.

Ein “Wundermittel” mit dem man nicht nur offene Wunden desinfizieren und heilen kann, sondern auch die von den Menschen so gefürchtete Paradontose und auch die Zungenreinigung (Mundgeruch) unnötig machen wird.

So mancher Zahnarzt fürchtet schon heute um seine zukünftigen “Kunden”

Was die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching und die Ärzte des Schwabinger Klinikums in München durch einen Zufall herausgefunden haben, ist eine kleine Sensation in der Medizin. 30 Sekunden lang streicht das Plasma (Gas) wie ein angenehmer Lufthauch über die Wunde…und alles ist gut.

Es ist den Ärzten bislang nicht gelungen herauszufinden weshalb dies so ist und weshalb die resistenten Erreger absterben. Sie vermuten aber, dass die Ursache die Zusammensetzung des Plasmas ist. Die Erreger sterben durch einen für den Menschen ungefährlichen, reaktiven Cocktail, dem Plasma ab.

Bleibt zu hoffen, dass diese Form der Desinfektion so bald wie möglich zur Marktreife gebracht wird, damit sich die Menschen mit einer solchen “Plasmapistole” selbst helfen können. Es wird das Thema Hygiene in Privathaushalten und Krankenhäusern völlig auf den Kopf stellen.

Jun 28th, 2009

Wie es heute über den Ticker läuft, führte eine 10-jährige Forschungsarbeit in Washington dazu, daß man mit der Mischung von Skorpiongift und Nanopartikeln eine Krebsgeschwulst zur Rückbildung gezwungen hatte. Dabei dringen die Wirkstoffe in die Krebszellen ein, verbleiben dabei länger im Körper als herkömmliche Arzneimittel und können auf diese Weise unter den Krebszellen eine größere Wirkung erzielen.

Bis zur Herstellung von Arnzeimitteln in diesem Bereich der die Tumorarten Haut- und Brustkrebserkrankungen, sowie Hirntumore umfasst, dürften allerdings noch mindestens ein Jahrzehnt ins Land ziehen.

Eines scheint aber schon jetzt klar….alles was es zur Heilung von Krankheiten braucht ist bereits in unserer Natur. Wir müssen es nur finden. Möglicherweise war alles schon einmal da….in dem verlorenen Wissen der Naturvölker.

Mai 5th, 2009

Forschern ist es gelungen die Alzheimer-Plaques bei Mäusen deutlich zu reduzieren. Ärzte und Forscher der Universität in Rochester gingen davon aus, dass die Alzheimer Erkrankung auf Ablagerungen im Gehirn zurückzuführen sind, die vom Proteinteilchen Abeta verursacht werden.

In Studien wurde nachgewiesen, dass das Blut von Alzheimer-Patienten zu wenig Protein sLRP aufwies. Dieser Eiweißstoff ist im Körper für die Bekämpfung von Abeta verantwortlich. Für ihre Resultate haben die Forscher Mäuse mit dem künstlichen sLRP versehen.

Die wirksame Variante führte bei den Tieren zu einer Reduzierung der Abeta-Belastung um nahezu 90 Prozent. Das Lernvermögen und die Erinnerungsfunktionen erreichten etwa das Potenzial gesunder Tiere. Nebenwirkungen hat man nicht festgestellt.

Sep 3rd, 2007

Zahnimplantate beugen Knochenabbau vor

Zahnlücken sollten sofort behandelt werden, denn sie führen auch zu einer falschen Belastung des Kieferknochens, die langfristig einen Kieferknochenabbau bewirkt. Hat dieser bereits eingesetzt, ist der Aufwand für das Schließen der Lücke erheblich größer.
Im Hinblick auf die zahlreichen Probleme, die bisher noch jeder Zahnersatz – Brücke oder Prothese – mit sich bringt, setzt die moderne Zahnmedizin verstärkt auf Zahnimplantate. Ein Zahnimplantat stellt zwar die aufwändigste, dafür aber auch die sicherste und langfristigste Zahnersatzlösung dar. Einzelzähne oder Brücken werden mittels einer kleinen, im Kieferknochen verankerten Schraube oder Disk aus Titan dauerhaft fixiert. Während der Einheilzeit überbrückt ein Provisorium die Zahnlücke. Doch nicht nur bezüglich Ästhetik und Funktion sind Zahnimplantate überlegen. Sie unterstützen auch den darunter liegenden natürlichen Knochen und verhindern so dessen Abbau. Und angesichts einer Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren sind Zahnimplantate unbestritten die beste, aktuell erhältliche Zahnersatzlösung.

Diskimplantate bei Knochenabbau

Jedoch viele Patienten, die Zahnimplantate wünschen, können mit herkömmlichen Implantaten nicht versorgt werden. Eine der Hauptursachen dafür ist der Knochenabbau, der infolge des Zahnverlustes, wie oben beschrieben, eingetreten ist. Soll bei diesem Personenkreis trotzdem eine Versorgung mit herkömmlichen Zahnimplantaten durchgeführt werden, so sind vor der Versorgung mit Zahnimplantaten zunächst aufwendige Knochenaufbau Maßnahmen erforderlich, die zu einer erheblichen Verlängerung der Behandlungszeit führen und ein großes Erfolgsrisiko darstellen. Erforderliche Knochenaufbau - Maßnahmen sind beispielsweise: Sinuslift, Beckenkammtransplantation, Knochenspreizung, Distraktionsosteogenese. Durch den Einsatz von Diskimplantaten (BOI-Implantate) besteht die Möglichkeit, auf die oben erwähnten Verfahren zu verzichten und den Patienten sofort mit Zahnimplantaten zu versorgen. Wegen der besonderen Verankerung der Diskimplantate im Knochen können Patienten innerhalb weniger Tage mit festsitzendem Zahnersatz versorgt werden.

Das Grundprinzip der Diskimplantation besteht darin, Diskimplantate vom Kortikalis zu Kortikalis zu plazieren und eine möglichst große Abstützung im kortikalen Knochen zu finden. Aus diesem Grund können Diskimplantate auch bei geringen Knochenhöhen eingesetzt werden.

Autor:
Dr. Martin Schweppe

Klinik:
Zahnarztklinik Zahnimplantate Dr. Martin Schweppe
Königstr. 15
D- 48291 Telgte

Mai 16th, 2007

Geht man nach den Statistiken, dann handelt es sich bei den Rückenschmerzen um die Volkskrankheit Nr. 1, denn mehr als 80% der Bevölkerung soll darunter leiden.

Das geht von einer verspannten Muskulatur, über den äußerst schmerzhaften Bandscheibenvorfall, bis hin zur krankhaften Veränderung der Wirbelsäule, bei denen die Schmerzen bis zur völligen Bewegungsunfähigkeit gehen können.

Wikipedia beschreibt den Bandscheibenvorfall wie folgt:

“Der Bandscheibenvorfall entsteht durch meist langjährige Vorschädigung der Bandscheibe (Discus intervertebralis), d.h. dessen Faserringgewebes (Anulus fibrosus). Der sogenannte Gallertkern (Nucleus pulposus) der Bandscheibe besteht aus einem gallertartigen Gewebe und kann bei Belastung die Funktion einer hydraulischen Kugel übernehmen. Dadurch ergibt sich die hohe Beweglichkeit der gesamten Wirbelsäule, aber auch ihre hohe Stabilität. ”

Bei einer verspannten Muskulatur helfen Massagen. Bei einem Bandscheibenvorfall, oder einer krankhaften Veränderung der Wirbelsäule sieht das schon etwas anders aus.

In der Abendsendung von Johannes B. Kerner und seiner Talk-Show, hatte er am 15. Mai 2007 zu diesem Thema zwei Gäste geladen die viel zum allgemeinen Verständnis in der Sendung beigetragen haben. Es ist die ZDF-Moderatorin Nina Ruge und der Münchner Arzt Dr. Horst Dekkers, die zusammen ein Buch über dieses Thema geschrieben haben das im Ullstein-Verlag erschienen ist. “Das Geheimnis eines gesunden Rückens”.

Interessant war dabei die Erkenntnis, daß 90% aller Bandscheibenvorfälle gar nicht behandelt werden müssen, weil sie sich nach wenigen Wochen von selbst erledigen. Hierbei kann schon eine Spritze gegen die Schmerzen helfen.

Dabei spricht Herr Dr. Horst Dekkers in der Sendung auch eine minimalinvasive OP-Methode an, bei denen Schmerzen durch altersbedingte Verschleißerscheinungen operativ behoben werden können.

Hier ist der Link zum Buch “Das Geheimnis eines gesunden Rückens

Den Link zur Klinik von Dr. Horst Dekkers finden Sie hier: ALPHA KLINIK . Die Adresse und Telefon-Nummer finden Sie aber auch unter unserer Rubrik “Orthopädie

Interessant war auch hier die Kostenfrage die angesprochen wurde. Die minimalinvasive OP von Herrn Dr. Horst Dekkers kostet für den gesamten Bereich der Wirbelsäule ab etwa 35 Tsd Euro aufwärts. Teilbereiche der Wirbelsäule ab etwa 12 Tsd Euro. Festzuhalten ist, daß privatversicherte Patienten die Kosten bezahlt bekommen von ihrer Kasse. Kassenpatienten müssen laut Dr. Dekkers die Kosten selbst tragen. Auch wenn Sie sich dafür entscheiden die Kosten selbst zu tragen, weil es Ihnen das Wert ist wenn die Schmerzen verschwinden und die Wirbelsäule geheilt ist, rate ich trotzdem an, vorher bei Ihrer Krankenkasse nachzufragen. Vielleicht ist ja ein Zuschuß möglich.

Dez 8th, 2006

Viele Menschen leiden an starken Nervenschmerzen und schleppen sich von Arzt zu Arzt, vom Facharzt zu Spezialisten und keiner konnte Ihnen bislang helfen. Niemand konnte Ihnen etwas über die Ursachen sagen, geschweige denn durch Behandlung helfen. Der Hilflosigkeit der Ärzte stand nur allzu oft der Verdacht gegenüber man sei ein Simulant, auch wenn es nicht ausgesprochen wurde.

Vom 11. bis zum 14. Oktober 2006 gab es in Berlin den Deutschen Schmerzkongress. Dort wurde das Instrument der Quantitativen Sensorischen Testung (QST) vorgestellt.

Anhand eines standardisierten Protokolls wird das gesamte Spektrum der schmerzbedingten Beeinträchtigungen von Patienten mit Nervenschmerzen untersucht und die Schmerzsymptome einer genauen Analyse unterzogen.

Von der Pressestelle des Klinikums der Johannes Gutenberg-Universität Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz wurde uns ein Dokument zu diesem Thema zugestellt, das wir Ihnen hier auszugsweise zur Kenntnis geben wollen:

Nervenschmerzen messbar machen:

Quantitativ Sensorische Testung gibt Einblick in die Schmerzmechanismen

Patienten mit Nervenschmerzen empfinden mitunter schon einen Wattebausch auf der Haut oder die Berührung mit der Kleidung als schmerzhaft. Dabei können gleiche Symptome bei unterschiedlichen Erkrankungen auftreten und umgekehrt. Um Nervenschmerzen wirkungsvoll zu behandeln, muss man daher herausfinden, welche Mechanismen beim jeweiligen Patienten den Schmerz auslösen. Dazu hat der vom BMBF geförderte Deutsche Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS) das Instrument der Quantitativen Sensorischen Testung (QST) entwickelt. Anhand eines standardisierten Protokolls werden das gesamte Spektrum der schmerzbedingten Beeinträchtigungen von Patienten mit Nervenschmerzen untersucht und die Schmerzsymptome einer genauen Analyse unterzogen: Wie nimmt der Patient Kälte wahr? Ab wann empfindet er Hitze als schmerzhaft? Wie fühlt er unterschiedliche Berührungsreize? Die Methode, die international auf große Beachtung stößt, erlaubt erstmals Rückschlüsse auf die genaue Ursache von Nervenschmerzen, etwa welche Nervenfasern betroffen sind. Über ihre Forschungsergebnisse, die sie kürzlich in der Zeitschrift Pain veröffentlich haben, berichten die Forscher beim Deutschen Schmerzkongress 2006.

Bei dem Verdacht auf Funktionsstörungen der Nerven beschränkte man sich bisher darauf, die Geschwindigkeit der Reizleitung eines Nerves zu messen. -Die Ergebnisse sagen aber nichts darüber aus, welcher Mechanismus hinter der Störung steckt…-, erklärt Prof. Dr. Christoph Maier vom Forschungsverbund. Die quantitative sensorische Testung besteht hingegen aus einer Reihe festgelegter Tests: So wird zum Beispiel mittels einer Sonde auf der Haut festgestellt, ab wann der Patient Kälte oder Wärme als schmerzhaft empfindet. Auch die Schmerzschwelle bei einem Nadelstich wird gemessen, ebenso wie die Empfindlichkeit gegenüber Vibration und anderen leichten Berührungen.

Profil der Schmerzen hilft bei der Medikamentenauswahl

Aus den Messergebnissen lassen sich Rückschlüsse auf die Mechanismen ziehen, die den Schmerz verursachen, und auf dieser Grundlage kann der Arzt dann die optimale – mechanismen-basierte – Schmerztherapie aufbauen. Diese an den Symptomen orientierte Therapie ist bei Nervenschmerzen deswegen erfolgversprechend, weil dieselbe Erkrankung bei verschiedenen Patienten ganz unterschiedliche Symptome hervorrufen kann. Andererseits können denselben Symptomen unterschiedliche Erkrankungen zugrunde liegen. -Das genaue Profil des Schmerzes bei einem Patienten kann uns Hinweise darauf geben, von welchem Medikament er wahrscheinlich am besten profitieren wird…-, so Prof. Dr. Ralf Baron, gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Tölle Sprecher des Forschungsverbunds.

Über 1000 Patienten untersucht

Über 1000 Patienten sind bisher mit dem neuen Instrument untersucht worden; alle Daten werden zentral in einer Datenbank gesammelt und analysiert. Durch den Vergleich mit den Daten gesunder Testpersonen haben die Mitglieder des Forschungsverbunds auch erstmals genaue Kriterien festlegen können, ab wann neuropathischer Schmerz vorliegt. -Diese Kriterien sind wichtig auch für die Therapie, denn Nervenschmerz muss mit ganz anderen Medikamenten behandelt werden als andere Schmerzen…-, erklärt Prof. Dr. Rolf-Detlef Treede vom Forschungsverbund.

Sechs Prozent der Bevölkerung sind betroffen

In Deutschland leiden etwa sechs Prozent der Bevölkerung an neuropathischen Schmerzen. Die Schmerzen entstehen als Folge von Verletzungen oder Erkrankungen von Gehirn, Rückenmark und Nerven. Ursachen können etwa Operationen sein (z.B. Phantomschmerz nach Amputation), Schlaganfälle, Multiple Sklerose und Rückenmarksverletzungen, aber auch Diabetes oder Gürtelrose (Herpes Zoster). Neuropathische Schmerzen gehen häufig mit brennenden Dauerschmerzen oder einschießenden Schmerzattacken einher. Die Patienten leiden oft auch über unangenehmes Kribbeln oder Taubheit und über eine extreme Empfindlichkeit gegen leichte Berührung der Haut.

Wer mehr darüber wissen will, wendet sich bitte an die Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, oder an Prof. Dr. Ralf Baron, Prof. Dr. Thomas Tölle, Sprecher des Deutschen Forschungsverbunds Neuropathischer Schmerz.

Weitergehende Informationen finden Sie unter:http://www.neuropathischer-schmerz.de

Dez 5th, 2006

Bei guten Diagnosekliniken kann man schon jetzt ein dreidimensionales Abbild seiner Organe und seines Körperinneren bekommen um auf diese Weise zumindest aus dieser Sicht eine erste gesicherte Diagnose zu erhalten.

“Die Reise ins Ich” war bis jetzt immer eine Fiktion. Ein Traum, wie er zum Beispiel in der gleichnamigen amerikanischen Komödie dargestellt wird. Nur ist es in der Realität kein bemanntes U-Boot, sondern eine bohnengroße Kamera. Ein Winzling von der Größe einer Antibiotikatablette voller Power den man schlucken muß um ihn dann auf natürlichem Wege wieder auszuscheiden.

Auf seiner “Reise in Dein Ich” oder besser: “durch Dich”, macht dieser Winzling Bilder. Damit ist die optische Endoskopie des gesamten Dünndarms möglich. Das Verfahren wird zur Abklärung unklarer gastrointestinaler Blutung und Tumorausschluß eingesetzt.

Die Kamera sendet 2 Bilder pro Sekunde an das auf den Bauch geklebte Telemetriesystem und einen Recorder. Das ganze Verfahren ist schmerzfrei. Eine Magenspiegelung, oder eine Dickdarmspiegelung kann dieses Verfahren freilich nicht ersetzen, da man keine Gewebeproben entnehmen kann. Die Kapselendoskopie ist ein rein diagnostisches Verfahren, welches zur Lokalisation und Beurteilung pathologischer Veränderungen im Dünndarmbereich dient, oder dort wo man mit bisherigen eingesetzten Mitteln nicht mehr weiter kommt.

Nebenwirkungen gibt es praktisch nicht, wobei dies natürlich keine Arzt versprechen kann, oder gar garantieren. Es ist in Fällen von deutlich weniger als 1% möglich, daß die Kapsel vielleicht stecken bleibt, was man aber mit darmanregenden Mitteln in den Griff bekommen kann. Unverträglichkeiten sind zwar möglich, aber äußerst selten.

Insgesamt gesehen ist die Videokapselendoskopie (VKE) aber eine sehr segensreiche Möglichkeit das innere des Darms zu betrachten bevor man sich unter ein Skalpell legt. Möglicherweise kann man durch die Möglichkeit das Innere zu betrachten auch eine Operation ausschließen, weil es andere Möglichkeiten gibt, oder weil es eben kein Tumor ist wie man anfänglich wegen der Blutungen gedacht hatte.

Auf den Seiten des Klinikums Saarbrücken erhalten Sie noch mehr Infos zu diesem Thema.

Dez 2nd, 2006

Die Roboter- assistierte Da Vinci® Prostatektomie stellt heute die Weiterentwicklung der konventionellen Laparoskopie dar. Hierbei handelt es sich um eine hochmoderne, minimal invasive OP-Technik zur Entfernung der Prostata. In diesem Verfahren werden die laparoskopischen Vorteile (siehe Laparoskopie) mit den Vorteilen der offenen Schnittoperation kombiniert. Durchgeführt wird diese OP am Universitätsklinikum des Saarlandes.

Achtung: Fragen Sie vorher nach den Kosten für diese OP, da davon auszugehen ist, daß Sie einen Großteil der Kosten selbst tragen müssen. Diese Art der OP ist sehr teuer und die Kassen zahlen nur einen bestimmten Betrag. Der Rest muß mit der Klinik abgeklärt werden.

Zum Vergleich:

In den Vereinigten Staaten werden diese Kosten von der gesetzlichen Kasse und von den meisten Privaten Kassen übernommen.

Nov 28th, 2006

In der heutigen Zeit ist es kein grösseres Problem mehr einen bösartigen Tumor im Gehirn operativ zu entfernen. Jedoch haben die meisten Patienten Angst vor der nachfolgenden Chemotherapie, die durchaus auch begründet ist. Im Klinikum in Dessau bietet man nun eine neuartige Methode an, um die Nebenwirkungen mit Hilfe und dem Einsatz von “Chips” so gering wie möglich zu halten.

Bei dieser besonderen Methode werden die Chips mit einem speziellen Medikament angereichert und im Kopf des Patienten implantiert, wo sie sich dann auflösen und das Chemotherapeutikum direkt an den Tumor abgeben. Das hat den grossen Vorteil dass es sich nicht im ganzen Körper verteilt, sondern gezielt eingesetzt werden kann.

Diese neue Behandlungsmethode aus den USA ist allerdings mit über 10.000 Euro sehr teuer und die Dessauer Klinik ist eine der ganz wenigen Kliniken bei der man diese Therapie anwenden kann.

Falls Sie die Kosten nicht selbst tragen können, dann fragen Sie die Klinikleitung oder den zuständigen Chefarzt. Bekannt ist, dass eine der grossen Krankenkassen bereits mehrere solcher Operationen bewilligt hat.

Informationen über die Neurochirurgie des Klinikums Dessau

>>>Kontaktadresse Dessauer Klinik

Nov 28th, 2006

Wissenschaftler der Heidelberger Chirurgischen Universitätsklinik haben in einer Studio an 111 Patienten die heilende Wirkung von Infrarotlicht nach einer OP nachgewiesen.

Es handelte sich hierbei um eine sogenannte “Doppelblind-Studie” an 111 Patienten. Die Patienten brauchten weniger Schmerzmittel und eine 10-tägige Bestrahlung mit Infrarotlicht fördert und beschleunigt nachweislich die Wundheilung. Ursachen für diesen günstigen Verlauf sind vermutlich die bessere Durchblutung und Versorgung des Wundgewebes mit Sauerstoff.

Infrarotbestrahlung ist eine schonende Methode. Zweimal täglich 20 Minuten werden die Narben bestrahlt. Die Patienten fühlten sich schnell besser und konnten deshalb auch eher aus der Klinik entlassen werden. In Heidelberg soll Infrarot bald routinemäßig nach OPs eingesetzt werden.

Bleibt für die Patienten nach einer OP zu hoffen, daß diese schonende Methode zum Vorteil der Patienten bald auch in anderen Kliniken Einzug hält…reduziert sie doch auch deutlich die Kosten.

Hier ein Link zur Klinik: –> zur Studie der Uniklinik Heidelberg

Nov 28th, 2006

Wenn Zähne fehlen, dann können sie durch sogenannte “Implantate” ersetzt werden. Dabei wird das Implantat in den Knochen eingepflanzt und dient als künstliche Zahnwurzel und ersetzt diese. Das Einbringen eines Implantates verursacht keine Schmerzen.
Ist das Implantat dann eingeheilt, wird es mit einer sogenannten “Suprakonstruktion” versorgt. Je nach Situation wird dann eine Krone, Brücke oder anderes auf das Implantat aufgesetzt. Es fühlt sich danach wie ein eigener Zahn an und ist wohl die beste Art überhaupt eine Lücke zu schießen.

Zwischenzeitlich (2006) gibt es eine Methode mit deren Hilfe keine langwierige und blutige Prozedur mehr notwendig ist.

NobelGuide™ ist ein neues computergestütztes und schablonengeführtes Zahnimplantationsverfahren.

Mit Hilfe eine Computersimulation und einer passgenauen Bohrschablone dauert es nur noch knapp eine Stunde bis die neuen Zähne sitzen. Geschnitten wird hierbei gar nicht mehr und schon nach wenigen Minuten nach dem Eingriff, ist das Gebiss des Patienten voll belastbar. Man muß also nicht mehr wochenlang warten wie das bisher immer der Fall war und ist außerdem völlig schmerzfrei. Es gibt im Augenblick (07/06) nur wenige Kliniken und Praxen die dies anbieten. In unserer Rubrik “Zahnmedizin” finden Sie eine Klinik in Sigmaringen und eine Klinik in Schwäb. Gmünd, sowie eine Praxis in Stuttgart von der wir wissen, dass sie mit NobelGuideâ„¢ arbeiten und dies anbieten. Rufen Sie einfach in der Klinik oder Praxis Ihrer Wahl an und fragen Sie danach.

Viele Kliniken und Praxen bieten auch an, daß Sie die Behandlung buchstäblich “verschlafen”. Sie wachen auf und die Behandlung ist fertig.

Auf den nachfolgenden Internetseiten können Sie sich einen Zahnarzt für computergestützte Implantate in Ihrer Nähe suchen: –> NobelSmile